Höchste Saisonniederlage gegen die Licher BasketBären


Die TG Würzburg Baskets Akademie muss sich den Gästen aus Hessen mit 68:87 (35:48) geschlagen geben – Jetzt drei schwere Auswärtsspiele in Folge

Die TG Würzburg Baskets Akademie hat am 15. Spieltag die höchste Niederlage der Saison kassiert: Im Heimspiel gegen die Licher BasketBären konnten die Würzburger nicht an ihre guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und mussten sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 68:87 (35:48) geschlagen geben. Top-Scorer der Partie war Felix Hoffmann mit 20 Zählern. Bei den Gästen punkteten sechs Spieler zweistellig, angeführt von den beiden Youngstern Konstantin Kovalev (17 Punkte) und Jan Overdick (15 Punkte).

„Wir haben heute keine gute Einstellung an den Tag gelegt und hatten nicht die Einsatzbereitschaft wie in den letzten Spielen. Zwar haben einzelne Spieler phasenweise gekämpft und viel investiert, aber wir haben als Mannschaft über vierzig Minuten insgesamt nicht die nötige Intensität und Aggressivität aufs Feld gebracht“, fasste Trainer Peter Günschel, der auf den erkrankten Max Ugrai verzichten musste, die höchste TGW-Niederlage der Saison hinterher zusammen. Wie das Spiel laufen würde, deutete sich schon im ersten Viertel an: Die Gäste aus Mittelhessen agierten von Beginn an bissiger und selbstbewusster und konnten sich bereits im ersten Viertel eine Acht-Punkte-Führung erkämpfen.

Vor allem auf die Treffsicherheit ihrer Distanzschützen – alleine Konstantin Kovalev, Jan Overdick und Spielmacher Nil Angelats versenkten acht Dreier bei dreizehn Versuchen – konnten sich die Gäste fast immer verlassen. Zum Beispiel in der 17. Minute, nachdem die TGW sich auf 30:34 herangekämpft hatte: Angelats und Alen Pjanic trafen zweimal von draußen, was die erste zweistellige Führung für die BasketBären bedeutete (30:40). Lediglich das dritte Viertel konnten die Hausherren mit 20:15 für sich entscheiden und dadurch den klaren Rückstand nach der ersten Halbzeit (35:48) auf 55:63 verkürzen. Im Schlussabschnitt lief dann vor allem in der Offensive nicht mehr sehr viel zusammen. Ein Dreier von Angelats in der 33. Minute bedeutete wieder einen zweistelligen Rückstand (56:67), und nur eine Minute später waren es zwei Treffer von Jan Overdick von jenseits der 6,75-Meter-Linie, die die Vorentscheidung brachten.

In der 36. Minute lagen die Mittelhessen dann mit zwanzig vorne (59:79), damit standen sie als Sieger fest. „Lich ist mehr gelaufen als wir, wir haben das Rebound-Duell verloren, damit ist es im Endeffekt eine verdiente Niederlage. Wir haben heute trotz des deutlichen Ergebnisses ein Spiel liegen gelassen, das wir mit der richtigen Einstellung hätten gewinnen können“, sagte Peter Günschel. Trotz der achten Niederlage bleibt die TG Würzburg Baskets Akademie vorerst auf Tabellenplatz acht, mit einem Sieg Vorsprung auf die Dresden Titans und zwei auf die Licher BasketBären, die durch den hohen Sieg aber den direkten Vergleich für sich entschieden haben. Allerdings warten jetzt drei schwere Auswärtsspiele in Folge auf die Günschel-Truppe: In Frankfurt, beim Tabellenzweiten Ehingen Urspring und bei Spitzenreiter BG Karlsruhe.

TG Würzburg Baskets Akademie – Licher BasketBären 68:87 (19:26, 16:22, 20:15, 13:24)
Für die TGW Baskets Akademie spielten:
Felix Hoffmann 20 Punkte (13 Rebounds), Constantin Ebert 15/3 Dreier, Sebastian Lenke 13, Christian Hoffmann 5/1, Tim Leonhardt 4, Travis Smith 4, Ferdinand Kleber 3, Noah Kleinschroth 2, Joanic Grüttner Bacoul 2, Christoph Hennberger, Sebastian Rauch, Mayika Linecker-Lungongo.

Top-Performer Lich:
Kovalev 17/2, Overdick 15/3 (10 Rebounds), Allen 13/1, Mallory 12/1, Angelats 11/3, Schick 11.