Wölfe starten in Nordhorn-Lingen ins dritte Zweitligajahr


Vierter gegen Fünften der Abschlusstabelle der Vorsaison“, so lautet der Auftaktkracher für die Wölfe zum Beginn ihres dritten Jahres im Bundesliga-Unterhaus. Nachdem das Heimspiel der DJK des ersten Spieltags verschoben werden musste, steigt man mit dieser schweren Begegnung im Emsland etwas verspätet in den Wettbewerb ein.

Nach dem sensationell starken Abschneiden im letzten Jahr, werden die Wölfe von den meisten Handball Experten in Prognosen erstmalig nicht als Abstiegskandidat gehandelt, sondern gelten vielmehr als Geheimtipp, dem man eine Wiederholung aber nur bedingt zutraut. Dazu tragen weniger die Grün- Weißen selbst bei, als vielmehr das Geschehen und Wettrüsten in der zweiten Liga. Mit dem HC Erlangen, der SG BBM Bietigheim und der TSG Ludwigshafen/Friesenheim sind die Aufsteiger des Jahres 2013/14 wieder zurück und haben natürlich das Bestreben wieder hoch zu gehen. Gleiches gilt natürlich auch für den Bundesligadino GWD Minden, der als vierter Absteiger das Zweitligakontingent auf 21 Mannschaften aufstockte, was einen Spielemarathon von 42 Begegnungen bedeutet.
Zusätzlich haben Mannschaften wie Coburg, Emsdetten und Hamm personell noch einmal zugelegt und werden versuchen ein gewichtiges Wort in Sachen Aufstieg mitzusprechen. Mit Nordhorn zählt auch der kommende Wölfe Gegner zum erweiterten Kreis der Ligafavoriten, was man mit dem Auftritt im DHB Pokal, als man den großen HSV Hamburg ausschalten könnte.

Doch zunächst gab es für die Schützlinge von HSG Trainer Heiner Bültmann beim Emsland-Derby in Emsdetten einen kleinen Dämpfer, als man sich in einer knappen Partie erst in den Schlussminuten mit 27:23 geschlagen geben musste. Beste HSG Werfer hierbei Jens Wiese, Kapitän Nicky Verjans und der Neuzugang aus Estlands Auswahl, Jürgen Rooba.
Bei den Wölfen gab es in der Vorbereitung Licht und Schatten. Viele gute Ansätze sah Neutrainer, Matthias Obinger, bei den Testspielen gegen Erlangen und der MT Melsungen und auch gegen Göppingen hielt man im DHB Pokalspiel eine Halbzeit lang hervorragend mit. Es muss denSpielern um Kapitän Stefan Schmitt gelingen diese Phasen konstant über die komplette Spieldauer zu bringen, will man den Vorjahreserfolg in der Emsland Arena wiederholen, welcher für die Unterfranken damals die Tabellenführung bedeutete.

Das erste Zweitligaspiel wird es für Rimpars neunzehnjährigen Neuzugang Max Bauer werden, während die zweite Verstärkung, Patrick Schmidt, noch einige Wochen wird zuschauen müssen.
Die Wölfe fiebern dem ersten Saisonspiel entgegen und wollen alles dafür tun positiv in ihr drittes Jahr, in der noch Stärken gewordenen, 2. Handball Bundesliga zu starten.