UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt integrAIDE


Bereits zweite Förderung der UNO-Flüchtlingshilfe über 32.000 Euro für das Social Startup

Würzburg, 20.12.17: Das integrAIDE-Konzept zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten funktioniert. Das zeigen nicht nur die jüngsten Erfolgszahlen, wonach bereits der 60. Geflüchtete durch einen von integrAIDE ausgebildeten Job Coach erfolgreich in Arbeit vermittelt wurde. Auch die großen Fördervereine erkennen zunehmend das Wirkpotenzial des sozialen Startups aus Würzburg an. So konnte sich das Team zuletzt eine Förderung der UNO-Flüchtlingshilfe über 35.000 Euro für das Jahr 2018 sichern. Zusätzlich wollen die jungen Gründer nun auch Spenden von Privatleuten sammeln.

Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt das Team von integrAIDE um Joscha Riemann, Bianca Heim und Thomas Glaser im kommenden Jahr bereits zum zweiten Mal mit einer Fördersumme von aktuell 35.000 Euro. Damit tut es die gemeinnützige Organisation Vereinen und Förderprogrammen wie startsocial und Exist gleich, die allesamt vom Konzept des Social Startups überzeugt werden konnten. Für ein soziales Startup sind solche Förderungen besonders wichtig, da es nicht wie etwa gewinnorientierte Unternehmen auf Investoren setzen kann. Stattdessen müssen öffentliche und private Förderer vom gesellschaftlichen Mehrwert der eigenen, innovativen Idee überzeugt werden.

Dem Social Startup integrAIDE mit Wurzeln in der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gelingt dies immer besser. „Erst kürzlich hat einer unserer Job Coaches den 60. Geflüchteten erfolgreich in Arbeit vermittelt. Das beweist, dass unser Konzept zur Ausbildung von Ehrenamtlichen wirklich funktioniert“, meint Joscha Riemann, einer der Gründer von integrAIDE.

Der nächste Projektstandort konnte ebenfalls bereits akquiriert werden: Mit dem Kreis Donnersberg in der Pfalz existiert nun die fünfte Ausbildungsregion für Job Coaches. Doch für Joscha Riemann ist das noch nicht genug: „Wir wollen weiter Gelder sammeln, um deutschlandweit noch viel mehr Geflüchteten helfen zu können. Auch Privatpersonen sind dabei sehr wichtig, denn bei regionalen Projekten zählt jeder gesammelte Euro.“ Dafür hat das gemeinnützige Unternehmen passend zur Weihnachtszeit eine Spendenseite unter www.integrai.de/spenden eingerichtet.